Höchst an der Nidder

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Höchst an der Nidder - Ortsteil der Gemeinde Altenstadt

Neubaugebiet Die Beune Teil II

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Die Erschließung des Neubaugebiets hat im April 2016 begonnen. Als erstes wurde damit begonnen, die Bäume auf den Baumstücken zu fällen. Anschließend wurden mit einem Bagger die SChneisen für die neuen Straßen gezogen. Währenddessen war ein Archäologenteam vor Ort um sofort einen Blick auf das freigelegte Erdreich zu haben. Wie erwartet, wurden dort Siedlungsreste gefunden. Im gesamten Sommer 2016 wurden durch Archäologen im Bereich des Neubaugebiets Ausgrabungen vorgenommen. Man fand hier Überreste aus steinzeitlicher Besiedelung mit einem Alter von ca. 2500-3000 Jahren. Die "Keltischen Siedlungsreste" wurden durch ein Archäologenteam katrografiert und ausgegraben. Es waren überwiegend keine bedeutenden Funde, sondern eher "Siedlungsmüll" denn wenn eine Siedlung aufgegeben wird, lässt man selten etwas wertvolles zurück. Ganz unbedeutend waren die Funde jedoch nicht, es waren teilweise große Tontöpfe und Reste von Pfahlbauten zu finden, die einen Aufschluss darüber geben, wie man in Höchst vor fast 3000 Jahren schon gelebt hat. Das Archäologenteam der Fa. SPAU hatte nicht wenig zu tun.

Da man beim Ausbaggern der Straßen jedoch keine goldene Totenmaske von einem Keltenfürsten fand, wurde der Rest des Gebiets (nicht die Straßen) nicht mehr untersucht. Die nächsten Bauherren werden also sehr wahrscheinlich auch noch in der Baugrube auf entsprechende Siedlungsreste treffen und vielleicht doch noch das Sonntagsgeschirr von Freunden des Glauberger Keltenfürsten ausgraben.

Ab August/September 2016 wurden dann die Wasserleitungen, Abflüsse, Kanalrohre, Anschlüsse für Straßenlaternen, Strom- und Telekomunikationsleitungen verlegt. Für Telekomunikation wurden Glasfaserkabel gelegt. Der Abschluss war im Oktober/November 2016 die Asphaltierung der Baustraßen. Die überschüssige Erde wurde mit schweren LKWs auf einen Acker in Richtung Waldsiedlung verbracht. Dort liegen nun also auch ein paar Scherben und anderer Keltenkram herum

Im Februar 2017 wurden Halteverbote in im Beuneweg aufgestellt, damit der Baustellenverkehr schön brummen kann. Auch eiine Durchfahrt zum Vulkanradweg ist jetzt nicht mehr möglich. März 2017 war Baubeginn auf dem ersten Grundstück mittendrin, in der 1. Aprilwoche 2017 wurde mit dem zweiten Grundstück am Rand zum Vulkanradweg begonnen. Bagger, Baukräne, Toilettenhäußchen und Flatterband bestimmen nun den ehemaligen Keltenberg während der Frühling das grün auf der alten Keltenerde sprießen lässt.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 12. April 2017 um 13:03 Uhr
 
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